M.I. Hummel

Am 21. Mai 1909 als Berta Hummel geboren, hat Maria Innocentia Hummel ein bis heute andauerndes Erbe hinterlassen. Nahezu jeder kennt die niedlichen Kinderfiguren aus Porzellan.

Von Anfang an zeichnete und pinselte die kleine Berta auf jedes Blatt Papier - mit 18 Jahren bewarb sie sich um einen der begehrten Studienplätze an der Staatsschule für angewandte Kunst in München. Eine hoffnungsvolle Künstlerlaufbahn lag vor ihr.

Im Frühjahr 1931 trat sie in das Kloster ein und erhielt den Ordensnamen Maria Innocentia. Sie hatte ihre Kunst verlassen, fand sie aber im Kloster auf eine neue Weise wieder: In Schule und Paramenten-Werkstatt, in den vielen Kinderbildern und religiösen Werken, die sie vor allem in Pastell, aber auch in Öl ausführte.

Seit 1935 dienen ihre Zeichnungen auch als Grundlage für die “Hummel Figuren”, gestaltet von Modelleuren der W.Goebel Porzellanfabrik in Rödental, seit Februar 2009 der Manufaktur Rödental.

“Ich will nur Freude machen”, schrieb die Künstlerin. In diesem Sinn wirkt sie weiter bis heute.

Am 6. November 1946 verstarb sie im Alter von nur 37 Jahren an Tuberkulose. Sie wäre im Jahr 2009 100 Jahre alt geworden...